Nachlässe oder Zugaben beim Einzelhandel

Die Preisgestaltung ist für den Handel immer noch das wichtigste Mittel, um den Verkauf bestimmter Warengruppen anzukurbeln. Da im Preis jeder Ware eine bestimmte Handelsspanne enthalten ist, hat der Einzelhandel bei jedem Artikel die Möglichkeit, einen Preisnachlass für den Kunden zu realisieren. Das gilt auch für Dienstleistungen und im Internethandel. Bei der Online-Druckerei Saxoprint zum Beispiel gibt es 5 Euro Rabatt für Neukunden mit Saxoprint Gutschein.

Gutscheine sind nichts anderes als eine allgemeine Rabatt-Aktion. Diese werden im steten Wechsel eingesetzt, um das Interesse am Anbieter wach zu halten. Jeder Kunde kann aber auch seinen individuellen Preisnachlass erwirken. Sinn macht dies allerdings nur bei höherwertigen Waren wie z. B. bei Audio- und Videogeräten, Elektronik oder Möbeln. Hier bedeuten 10 % oder 20 % meist einhundert Euro und mehr. Wenn ein Artikel nicht im Sonderangebot ist, wird kein Verkäufer freiwillig einen Rabatt anbieten. Es liegt am Kunden, diesen Vorteil für sich geltend zu machen.

Wenn ein Verkäufer nur unzureichend reagiert, ist das noch lange kein Grund, aufzugeben. Man lässt den Abteilungsleiter kommen und trägt diesem das Anliegen vor. Das Leitungspersonal ist meist in der Lage, dem Rabattwunsch des Kunden auch bei höheren Summen zu entsprechen und tut dies in der Regel auch. Wenn es im finanziellen Bereich keine Einigung gibt, kann man zudem mit Sachwerten arbeiten. Kostenloses Zubehör oder geschenkte Zugaben sind für den Verkäufer kein Verlust, wenn der geringwertige Artikel den Verkauf einer höherpreisigen Ware fördert.

Für den Einzelhandel ist dieses Verfahren ohnehin eine gängige Variante. Im direkten Kundenkontakt ist nichts so wertvoll wie ein persönlicher Rabatt. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – dieser alte Spruch ist nirgendwo so wahr wie im Einzelhandel. Denn so erhält die Beziehung zum Kunden eine persönliche Note und ein beschenkter Verbraucher wird gern zurückkehren.